LINKS (Satire+Humor)
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  Alles nur Zufall ?
 
Im Prinzip ist unsere Wissenschaft bereits sehr weit. Wir kennen im Prinzip den gesamten Werdegang unseres Universums mit den Ausnahmen des Beginns und eines eventuell möglichen Endes. Einige Fragen sind jedoch auch weiters noch nicht beantwortet:
 
  1. Warum gibt es ein Universum?
     
  2. Wurde das Universum ERSCHAFFEN?
     
  3. Gibt es etwas außerhalb des Universums?
     
  4. Warum gibt es Leben im Universum?
Es gibt bestimmt noch eine ganze Reihe von Fragen, aber schon diese vier Fragen sind im Prinzip schon ultimativ. Man kann sich die Beantwortung einerseits recht einfach machen, Religionen sind hierbei entstanden, man kann sich aber auch total verlieren dabei.
 
Die Frage: "Warum gibt es ein Universum", ist ansich nicht zu beantworten. Es gibt da viele Möglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit, daß das Universum einfach IST. Es gibt keinen Anfang, das Universum ist einfach existent. Diese Möglichkeit ist meiner Meinung gar nicht so weit hergeholt. Die Wissenschaft geht davon aus, daß die Zeit erst mit der ersten Existenz des Universums entstanden ist. Es gab also keine Zeit, erst mit dem Universum begann die Zeit. Dies ergebe, daß man nach einem DAVOR logischerweise gar nicht fragen kann. Wir kennen jedoch ungefähr das Alter des Universums. Es ist in etwa 10 bis 20 Milliarden Jahre alt. Man geht deshalb meistens von dem gemittlerten Alter von 15 Milliarden Jahren aus. Auch wenn es 20 Milliarden Jahre alt sein sollte, haben wir frühestens dann einen Zeitpunkt in unserer Zeit, der den Beginn darstellt. Wenn das Universum also schon ewig bestand, muß seine Existenz zuerst OHNE Zeit oder mit einer ANDEREN Zeit gewesen sein. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Annahme des absoluten NICHTS. In diesem Falle beginnt das Universum - es gibt kein DAVOR - es gibt überhaupt nichts - das erste und vielleicht einzige ist unser Universum ab dessen Beginn.
 
Wenn dem aber nicht so ist, wenn wir nicht vom absoluten NICHTS ausgehen, wirft sich jedoch wieder eine Frage auf: Warum gibt es dann in unserem Universum nach dem Urknall eine Zeit? Scheinbar hat sich doch dann unsere Zeit als bestimmende Komponente bewährt. Wenn also das Universum ERSCHAFFEN wurde, wir in diesem Fall das absolute NICHTS ausschließen und ein ETWAS annehmen, welches ERSCHAFFT, ist der Gedanke doch erlaubt, daß hierbei bewährte Eigenschaften eingeflossen sind.
War der Beginn unseres Universums nur ZUFALL? Wenn wir vom Urknall ausgehen, müssen wir sagen, daß es auch unseren besten Wissenschaftlern bisher noch nicht gelungen ist auch nur annähernd diesen zu erklären. Für den Urknall selbst können keine unserer Naturgesetze herangezogen werden! Hier versagt auch Einsteins Relativitäts-Theorie! Und doch bin ich überzeugt, daß auch der Urknall, wenn er den wirklich geschah, von Gesetzen bestimmt wurde. Ich schließe hierbei einen ZUFALL aus! Es käme einem Offenbarungseid gleich, sollte man das Startereignis einem Zufall zuordnen. In unserem Universum wird ALLES von Gesetzen bestimmt, welche einer bestimmten Logik folgen. Allein diese Bestimmung der Gesetze wäre der bestimmenden Logik nach unlogisch, sollten sie von einem Zufall in die Welt gesetzt worden sein.
 
 
The Fabric Of Space (Der Weltraum-Stoff)
(Aquarell von Greg Mort)

Alle Naturgesetze, und dazu gehören auch Einsteins Relativitäts-Theorie und die Quantenhypothese von Max Planck/Werner Heisenberg , sind logisch aufgebaut und bestimmen unausweichlich alles in unserem Universum. Es ist sicher, daß wir noch nicht alle Gesetzmäßigkeiten und Gesetze kennen. Deshalb harmoniert zum Beispiel die Relativitäts-Theorie nicht hundertprozentig mit der Quantenhypothese. Es wäre ja auch vermessen anzunehmen, wir wüßten schon alles. Aber unser Universum ist so gesetzesmäßig aufgebaut, daß man einen Zufall bei allen Dingen ausschließen muß.
 
Unsere Milchstraße aus der Sicht von einem Punkt ca. 60.000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum, ca. 10.000 Lichtjahre über der galaktischen Ebene
(Picture by Jon Lomberg and National Air and Space Museum)
Dies mag in der Argumentation menschlichen Denkens zugrunde liegen. Jedoch ist auch dies einer dieser Fragepunkte: Warum denkt der Mensch in solchen Bahnen? Gedanken haben sich hierüber immer schon Menschen gemacht und in den Religionen finden wir das Zitat: Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbilde. Dies sagt ganz einfach aus, daß, sollte eine SCHÖPFUNG stattgefunden haben, bewährte Eigenschaften der schöpfenden Kraft in der Schöpfung bestimmend wurden.
 
Es dürfte als nicht zu abwegig sein, daß bei Annahme einer Schöpfung des Universums es ein AUSSERHALB geben könnte. In diesem AUSSERHALB sollten wahrscheinlich die gleichen Gesetze als im Universum gelten. Es gibt in unserem Universum eine bestimmte Logik in den Naturgesetzen. Ich setze einfach mal voraus, daß es bei Annahme, es gäbe ein AUSSERHALB, auch hier diese Logik gültig wäre. Warum sollte sonst diese Logik im Universum angewandt werden? Dies ergäbe den Schluß, daß es unlogisch wäre, wenn bei Annahme eines existierenden AUSSERHALBS mit Annahme, daß von dort eine Schöpfung ausging, in der Schöpfung andere Gesetze angewandt worden wären als die AUSSERHALB bewährten. Auch wäre es unlogisch, wenn AUSSERHALB KEINE Gesetze bestimmend wären in einer Schöpfung dann ein kompliziertes, absolut logisch aufgebautes Gesetzwerk bestimmend einzusetzen. Man müßte ja dann annehmen, daß es ohne Gesetze, sollte es AUSSERHALB deren keine geben, besser funktionieren würde.
 
Sollte es ein AUSSERHALB geben, könnte man hier Gott annehmen oder man könnte aber auch einen ÜBERRAUM annehmen, in dem unser Universum eingebettet ist. Die Möglichkeit bestünde hierbei, daß es nicht nur ein Universum gibt. In diesem Überraum könnte es vor Universen nur so wimmeln. Diese könnten genau gleich beschaffen sein aber möglicherweise auch vollkommen unterschiedlich. Wobei wiederum ersteres meiner Meinung wahrscheinlicher wäre, da ich einfach davon ausgehe, daß in unserem Universum die bestbewährten Gesetze bestimmend sind, welche absolut fehlerlos funktionieren. Warum sollte es bei Annahme, es gäbe noch andere Universen, dort anders sein.
 
Eine Überlegung über ein eventuelles AUSSERHALB ist jedoch immer rein philosophischer Art. Es wird uns nie möglich sein eine solche Frage zu klären. Wir sind Teil unseres Universums und dies verhindert schon, daß wir jemals etwas erkennen können, was nicht mit unserem Universum zu tun hat. Religionen versuchen solche Gedankengänge. Wobei bei diesen immer noch die Frage ist, wird Gott in unserem Universum oder AUSSERHALB angesiedelt. Sollte Gott in unserem Universum Teil sein, müßte er sich seinen eigenen geschaffenen Gesetzen unterwerfen, wäre also NICHT allmächtig, andernfalls er seine eigenen Gesetze außer Kraft setzen würde und damit das Universum zerstören würde. Kann Gott alles machen? Überdenken Sie einmal folgendes Problem:
 

Ist es Gott möglich einen Stein so schwer zu machen, daß er ihn selbst nicht mehr heben kann?

   
Einen "scheinbaren" Zufall mag es in der Quantenmechanik geben. Ich meine hier Heisenbergs Unschärferelation, aus der folgt, daß sich bestimmte Größenpaare eines Teilchen nicht gesamt, also für beide Größen, wie örtliche Position und Geschwindigkeit eines Teilchens, gleichzeitig mit absoluter Genauigkeit vorhersagen lassen. Entweder besteht hierbei eine Ungenauigkeit der Geschwindigkeit oder der genauen Position des Teilchens, jeweils innerhalb des Unschärfebereichs der Planckschen Konstante. Hierbei kann man möglicherweise die sich daraus ergebenden Größen als ZUFALL bezeichnen.
 
In der Quantenmechanik wird dieser Zufall jedoch wieder gesetzmäßig, indem Teilchen einfach keine festgelegte Position und Geschwindigkeit haben, man ersetzt die Annahme eines Teilchen durch die Repräsentation einer Welle stattdessen. In der Quantenmechanik kann man ein Teilchen als Welle oder eine Welle als Teilchen repräsentieren. Wenn man nun eine Welle für einen definierten Zeitpunkt kennt, kann man sie genau für einen anderen definierten Zeitpunkt berechnen. Damit fällt der Zufall schon wieder einer Gesetzmäßigkeit zum Opfer. Vielleicht gibt es gar keine Größen wie Geschwindigkeit und örtliche Position für Teilchen sondern nur Wellen. Wie gesagt, wir wissen eben noch nicht alles. Aber der im Universum bestimmenden Logik nach ist es im Prinzip sicher, daß es auch hierfür festgelegte Gesetze gibt. Wir müssen sie nur erst erkennen.
 
Die Wissenschaft ist deshalb auf der Suche nach einer ganz bestimmten Erkenntnis: der "Vollständigen Vereinheitlichten Theorie". Diese endgültige Theorie müßte alle bisher erstellten Teiltheorien und Gesetzmäßigkeiten und die bisher noch fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in sich vereinen. Sämtliche Gesetze greifen dann widerspruchslos ineinander. Wenn wir dann noch das "handling" für die Komplexität einer derartigen Theorie schaffen, könnten wir die Lottozahlen für die nächste Ziehung vorhersagen. Denn auch diese sind nicht zufällig sondern sind das Resultat der im Universum bestimmenden Gesetzmäßigkeit.  Genauso wie unser eigenes Handeln nicht zufällig ist. Wir meinen zwar einen freien Willen zu haben, aber auch dieser ist Illusion. Weil wir eben noch nicht alles wissen, kennen wir auch nicht sämtliche bestimmenden Einflüsse, deren Resultat durch bestimmende Gesetze ein ganz bestimmtes Ergebnis ist. Was wir meinen frei entschieden zu haben ist ein Resultat vieler, vieler bestimmender Ereignisse. Da wir keine Wahl haben, eine Entscheidung von uns auch mal anders auszuprobieren, können wir diesen Handlungszwang leider jetzt noch nicht real beweisen. Kennten wir die "Vollständige Vereinheitlichte Theorie" würden wir auch dies nachweisen können. Wir würden dann unser Universum genau kennen. Ein Wissensstand, den wir heute Gott zuschreiben. Wir könnten jedoch auch dann nicht frei entscheiden sondern müßten uns den uns dann möglicherweise bekannten gesamten Gesetzen trotzdem unterordnen.
 
Sollten wir wirklich an diesen Wissensstand einmal herankommen, müßten wir diesen auch noch anwenden können. Schon heute bereitet dies uns zum Teil schon große Schwierigkeiten mit den uns bekannten Gesetzen und Theorien. Uns ist heute noch nicht einmal möglich, exakte Lösungen für die Bewegung dreier Körper nach Newtons Gravitationstheorie zu berechnen. Die Komplexität der Theorien wächst immer mehr an und diese werden hiermit immer schwieriger anwendbar.
 
Ich glaube jedoch, daß wir diesen Wissensstand nie erreichen werden. Wir werden uns dem immer mehr herantasten mit immer besseren und genaueren Theorien. Wir werden den absoluten Wissensstand jedoch nie erreichen. Wobei nebenbei auch noch zu bedenken wäre, daß es die Gattung Mensch mit hoher Wahrscheinlichkeit nur einen universellen "Augenblick" geben wird, welcher wohl soundso schon zeitlich nicht ausreichend sein wird.

Eine Frage, welche ich auf dieser Seite gestellt habe, wurde hier noch nicht behandelt: "Warum gibt es Leben in unserem Universum?" Dies behandelt die nächste Seite auf dieser Webpage.
 

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